Firmung 2026

Firmung 2026

Highlights 

Was wäre das Leben ohne Highlights? Was wäre der Glaube ohne Sternstunden, die man am liebsten einrahmen würde und die das eigene Leben bunt machen? Wir haben die Jugendlichen, die am 26. September gefirmt wurden, gefragt, ob sie die Firmvorbereitung in St. Martinus empfehlen können. „Ja“, lautet eine der Antworten, „weil man die Nähe zu Gott spürt und mit anderen in Kontakt getreten ist.“ Spirituelle Erfahrungen, Nachdenken über sich selbst, Gemeinschaft erleben, das wollten wir als Firmteam den Jugendlichen anbieten. „Die Treffen waren schön, da sie gut vorbereitet waren und nette Menschen sie geleitet haben“, lautet eine zweite Rückmeldung. Möglich ist das nur mit einem guten Team. „Ihr seid witzig und nett,“ sagen die Jugendlichen als Rückmeldung ans Team. An dieser Stelle auch von mir ein herzliches Dankeschön an ein bunt gemischtes Team, das mit viel Engagement und Herzblut die Firmvorbereitung und die Firmung für die Jugendlichen attraktiv gestaltet hat. Für mich ist es das letzte Mal, dass ich für die Firmvorbereitung verantwortlich bin, denn ab dem 01.01.2027 reduziere ich meine wöchentliche Arbeitszeit in der Pfarrei auf 9 Wochenstunden. Die Verantwortung für die Firmvorbereitung 2027 lege ich vertrauensvoll in die Hände meiner Kollegin Kathrin Stürznickel. Was ich am Ende noch sagen möchte, habe ich von den Jugendlichen „geklaut“: „Danke für die tolle Zeit!“ Martin Wichert, Pastoralreferent

 

Firmteam 2026

Wir sind ein Team von Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Erwachsenen, die Dich in der Vorbereitung begleiten und für Dich und Deine Fragen ein offenes Ohr haben.

Firmung 2027

Auch im Jahr 2027 wird es wieder eine Firmung geben. Der Firmtermin steht noch nicht fest.

Firmung

Die Vollendung der Taufe und der Empfang des Heiligen Geistes

Die Firmung gehört zu den Initiationssakramenten und ist ebenso wie die Taufe und die Eucharistie (Erstkommunion) ein Sakrament der Eingliederung in die katholische Gemeinschaft. Sie wird auch als „Sakrament der Mündigkeit“ bezeichnet, da sie die Jugendlichen in den Kreis der erwachsenen Christen aufnimmt. Bei der Firmung empfangen die Gläubigen die besondere Gabe des Heiligen Geistes, die sie mit Kraft und Mut ausstattet, den Glauben zu bezeugen und aktiv zu leben.

Voraussetzung der Firmung

Die erste Voraussetzung für den Empfang der Firmung ist die Taufe. Die Firmung stellt jedoch eine persönliche Entscheidung dar. Im Gegensatz zur Taufe, bei der die Eltern im Namen des Kindes „Ja“ zum Glauben sagen, bekräftigen die Firmlinge bei der Firmung ihren eigenen Glauben. Um sich auf dieses Sakrament vorzubereiten, müssen die Jugendlichen eine Zeit der Auseinandersetzung mit ihrem Glauben durchlaufen, in der sie sich mit den Grundlagen des Christseins beschäftigen und sich auf ihren eigenen Weg als gläubige Menschen vorbereiten.

Gabe und Aufgabe des Heiligen Geistes

Das Wort „Firmung“ kommt vom lateinischen „confirmare“, was „festmachen“ oder „bestätigen“ bedeutet. Der Heilige Geist stärkt und ermutigt die Jugendlichen, in Wort und Tat den christlichen Glauben in der Welt zu bezeugen. Der Empfang des Heiligen Geistes bestärkt die Firmlinge in ihrem Zeugnis des Glaubens, so dass sie sich als wahre Zeugen Christi sowohl in ihrem persönlichen Leben als auch in der Gesellschaft engagieren können.

Die Kraft des Heiligen Geistes

Der Heilige Geist ist derjenige, der öffentlich wirkt und die Kirche zu ihrem Auftrag beruft. Bereits bei der Taufe Jesu am Jordan und bei der Pfingstgeschichte, als die Apostel in fremden Zungen sprachen, begann das öffentliche Wirken des Heiligen Geistes. Auch die Gefirmten sollen öffentlich wirken und ihren Glauben bezeugen. Der Heilige Geist ermutigt sie, am öffentlichen Auftrag der Kirche teilzunehmen und sich aktiv am Aufbau einer menschlichen Gesellschaft zu beteiligen.

Das Zweite Vatikanische Konzil beschreibt die Wirkung des Firmsakramentes als eine Vollendung der Zugehörigkeit zur Kirche. Die jungen Christen werden mit einer besonderen Kraft des Heiligen Geistes ausgestattet und sind nun noch stärker dazu berufen, den Glauben zu verbreiten und zu verteidigen, sowohl in Wort als auch in Tat.

Der Empfang der Firmung

Der Bischof oder ein von ihm beauftragter Priester spendet das Sakrament der Firmung, indem er die Hand auflegt und mit den Worten „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“ den Firmling segnet. Die Salbung mit Chrisam (geweihtem Öl) ist ein Zeichen für die besondere Gabe des Heiligen Geistes.

In der katholischen Praxis werden Firmlinge von einem Paten begleitet, der ebenfalls das Sakrament der Firmung empfangen hat. Während es in früheren Zeiten eine starke Verbindung zwischen Taufe, Firmung und Eucharistie gab, wird die Firmung heute häufig gegen Ende der Pflichtschulzeit empfangen, als ein symbolischer Übergang ins „erwachsene“ Leben des Glaubens.

Zusammenhang der Initiationssakramente

Die Firmung, die Taufe und die Eucharistie (Erstkommunion) bilden zusammen die Initiationssakramente. In vielen katholischen Traditionen werden diese Sakramente – insbesondere bei Erwachsenentaufen – unmittelbar aufeinanderfolgend empfangen. Dieser enge Zusammenhang macht deutlich, wie der Empfang des Heiligen Geistes und der Eintritt in die volle Gemeinschaft der Kirche untrennbar miteinander verbunden sind.

Fazit

Die Firmung ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg des Glaubens, bei dem der Firmling mit der Kraft des Heiligen Geistes ausgestattet wird, den christlichen Glauben aktiv und öffentlich zu leben. Sie ist die Vollendung der Taufe und stärkt die Gläubigen in ihrem Glaubenszeugnis für die Welt.