Aufgrund einer Erkrankung ist die Verabschiedung von Heinrich Bösing auf unbestimmte Zeit verschoben.

Liebe Gemeinde St. Martinus,

zum 01.09.2020 hat mich unser Bischof Dr. Felix Genn zum ständigen Pfarrverwalter an St. Martinus Moers Repelen ernannt.

Ich danke dem Bischof und allen Gremien für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Ich freue mich auf diese Aufgabe mit dem gesamten Seelsorgeteam, dem Kirchenvorstand und den vielen Ehrenamtlichen für die Gemeinde dazu sein und gemeinsam vor Ort den Glauben zu leben.

Wir stehen in Zukunft in unserer Kirche vor großen Herausforderungen. Trotz allem sollten wir immer zuversichtlich nach vorne schauen und auf Gottes Geist  vertrauen!

Mein Dank geht heute auch besonders an ihren ehemaligen Pfarrer Heinrich Bösing. Ich danke ihm für den Dienst, den er in fast dreißig Jahren in dieser Gemeinde geleistet hat und wünsche ihm Gesundheit und baldige Genesung.

Ich freue mich viele von Ihnen in den nächsten Wochen und Monaten kennenzulernen und auf viele gute Gespräche.

Ihr Pastor

Herbert Werth

     

Neue Leitungsstruktur in St. Martinus, Moers

Pressedienst Bistum Münster, 19.06.2020

 

Neue Leitungsstruktur in St. Martinus Moers
Pfarrer Heinrich Bösing verlässt die Pfarrei Ende August

 

Moers (pbm/cb). Nach dem Ausscheiden von Pfarrer Heinrich Bösing aus dem Amt des lei-tenden Pfarrers in der katholischen Kirchengemeinde St. Martinus in Moers Ende August wird es eine neue Leitungsstruktur in der Pfarrei geben.  Ein Nachfolger als leitender Pfarrer ist nach Aussage der Bistumsleitung in Münster nicht in Sicht. Aus diesem Grund soll zukünftig die Leitung der Pfarrei in zwei Bereiche unterteilt werden, in den Bereich der Verwaltung und den der Pastoral. Pfarrer Herbert Werth aus der Pfarrei St. Josef in Moers wird zum Pfarrverwalter ernannt. Gemeinsam mit dem Kirchenvorstand verantwortet er den Bereich der Verwaltung. Die Verantwortung für den pastoralen Bereich übernimmt das Seelsorgeteam gemeinsam mit dem Pfarreirat. Die Leitung des Seelsorgeteams wird Pfarrer Gerhard Fliß übertragen, der als Pastor bereits seit zwei Jahren Mitglied des Seelsorgeteams ist.  


Am vergangenen Montag, 15. Juni, haben Weihbischof Rolf Lohmann und der Personalde-zernent des Bistums, Karl Render, den Pfarreirat sowie den Kirchenvorstand von St. Martinus über diese Entscheidung informiert. Am folgenden Mittwoch wurden auch die Gremien von St. Josef informiert. Bei diesem Treffen in St. Martinus stellte der Weihbischof in aller Deutlichkeit fest, dass das Bistum ein gravierendes Personalproblem habe: „Es sind einfach nicht genügend Priester da, die die Aufgabe eines leitenden Pfarrers übernehmen könnten“. Render verwies auf die im Bistum schon begonnenen Überlegungen, aufgrund der zunehmend fehlenden Priester neue Leitungsmodelle in den Gemeinden zu entwickeln, die der Situation vor Ort Rechnung tragen sollen. „Wir müssen in diesem Punkt neu denken. Das Festhalten an alten Strukturen wird der veränderten Situation nicht mehr gerecht“, erklärte Render. Beide sehen in neuen Leitungsmodellen eine Chance für ein stärkeres Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen in den Gemeinden und für eine größere Beteiligung an pastoralen Entscheidungen.

 

Die Tatsache, dass es seit Januar dieses Jahres einen Verwaltungsreferenten gibt, der zu gleichen Anteilen für St. Martinus und St. Josef zuständig ist, erleichtert die getroffene Ent-scheidung für die neue Leitungsstruktur. Er wird Pfarrer Werth als neuem Pfarrverwalter in vielen rechtlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen zuarbeiten können.

 

Werth und Bösing sind sich einig: „Natürlich sind für alle Beteiligten heute noch viele Fragen offen. Denn zwischen Verwaltung auf der einen Seite und pastoraler Arbeit auf der anderen gibt es manche Schnittstellen, an denen alle Verantwortlichen in guter Abstimmung miteinander einen  gemeinsamen Weg zu finden haben. Wir wagen etwas Neues, aber wir haben die berechtigte Hoffnung, dass es für die Pfarrei ein guter Weg in die kommenden Jahre werden kann.“

 

Rückverfolgbarkeitslisten und Regeln für den Gottesdienstbesuch

Seit dem 30. Mai 2020 sind die Kirchengemeinden verpflichtet, nachzuhalten, wer die Gottesdienste besucht um bei möglichen Infektionen entsprechend handeln zu können. Die Daten werden nach 4 Wochen vernichtet! Sie haben die Möglichkeit, entweder beim Gottesdienst selbst das entsprechende Formular auszufüllen, oder sich hier das Dokument herunterzuladen und ausgefüllt zum Gottesdienst mitzubringen. Tragen Sie bitte auf der vorderen Seite oben die Kirche ein, die Sie besuchen und bei der Gottesdienstuhrzeit tragen Sie bitte die Uhrzeit ein. Bei Datum und Unterschrift tragen Sie bitte das Datum des Gottesdienstes ein, den Sie besuchen wollen.

 

Das Formular finden hier:

 

Die Regelungen für den Gottesdienstbesuch in unserer Pfarrei in Zeiten von Corona finden Sie hier:

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